Internationales Symposium
8. Dezember 2006
Basel, Schweiz
Die Entwicklungszusammenarbeit verfolgt das Ziel, benachteiligte Länder, Regionen und Bevölkerungsgruppen von ihrer Armut zu befreien. Nicht zu übersehen ist, wie sehr Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen. Für die Einen hat das Projekt „Entwicklung“ Totalschaden erlitten. Die Hilfe trage gar selber dazu bei, die Armut zu verewigen. Die Entwicklungsländer sollen sich selber helfen. Für Andere haben private und staatliche Hilfe viel erreicht. Die Globalisierung hätte verhindert, dass die Fortschritte nicht grösser ausgefallen seien. Der Reformbedarf besteht dann darin, die weltwirtschaftlichen Spielregeln und die Instrumente der internationalen Zusammenarbeit der neuen Landschaft anzupassen.
Es ist eine elementare Forderung, aus Erfahrungen klüger zu werden. Die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung möchte mit diesem Symposium der Frage nachgehen, welche Lehren aus den bisherigen Erfolgen und Misserfolgen zu ziehen sind. Hat die Entwicklungszusammenarbeit eine Zukunft, auch im 21. Jahrhundert? Wenn ja, welche Art der Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik? Aber auch: Weshalb wird aus den Erfahrungen so wenig gelernt? Bekannte und anerkannte Persönlichkeiten aus aller Welt werden das Thema aus verschiedensten politischen und persönlichen Perspektiven beleuchten.
Publikationen (Stiftung / Partnerorganisationen) | |
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Jahresbericht 2006, Kapitel 5: Internationales Symposium 2006 - Entwicklungszusammenarbeit am Scheideweg Das diesjährige Symposium ging der Frage nach, welche Lehren aus den bisherigen Erfolgen und Misserfolgen in der Entwicklungszusammenarbeit zu ziehen sind. Download > [de], [en] (PDF) |
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Newsletter express No. 7, Dezember 2006 Is development aid counterproductive? Lively debate at this year’s symposium Download > [en] (PDF, 1.3 MB) |
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