Internationales Symposium
25. November 2005
Basel, Schweiz
Ungeachtet der Scheinwerfer der Öffentlichkeit sind zahllose Frauen und Männer im gemeinnützigen Sektor tätig und machen das Leben für ihre Mitmenschen lebenswerter. In der Schweiz zum Beispiel übertreffen die freiwillig und unbezahlt geleisteten Arbeitsstunden jene der Bezahlten im Gesundheits- und Sozialwesen bei Weitem. Gemeinnützige Arbeit ist ebenso sehr ein gesellschaftliches Rückgrat wie die Erwerbstätigkeit. Zahllose Menschen arbeiten für eine humanere Welt, in allen Kontinenten, auf den verschiedensten Gebieten, Tag für Tag. Und manche sind mit Ihrem Engagement so erfolgreich, dass ihnen grösste Anerkennung entgegengebracht wird.

Kann eine einzelne Person die Welt verändern? In der Privatwirtschaft geniesst die unternehmerische Initiative selbstverständliche Anerkennung als treibende Kraft des wirtschaftlichen Erfolgs. Nicht nur die Rentabilität, sondern auch die Solidarität steht und fällt mit dem persönlichen Engagement von Menschen. Auch im humanitären Bereich macht persönliche Initiative einen Unterschied. „Träumt einer allein, ist es nur ein Traum. Träumen viele gemeinsam, ist es der Anfang der Wirklichkeit“ (Miguel de Cervantes). Persönliches Engagement, Kompetenz und Hartnäckigkeit haben Zukunft.
Das Symposium der Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung 2005 gibt Gelegenheit, Menschen kennen zu lernen, welche durch ihre Vision und Tatkraft soziale Bewegungen in Nord und Süd repräsentieren. Welche Beweggründe standen am Anfang des Engagements? Was wurde erreicht – inwiefern ist es mehr als ein Tropfen auf einen heissen Stein? Was hat ermöglicht, dass die Initiative Breitenwirkung entfaltete? Welche Erfolgsfaktoren gibt es für soziale Bewegungen? Ist humanitäres Engagement unpolitisch? Und ist es wirklich nachhaltig? Welches sind die drei wichtigsten Lehren, welche aus der bisherigen Arbeit gezogen werden können?
Bekannte und anerkannte Persönlichkeiten werden das Thema aus verschiedensten Lebenserfahrungen heraus und aus persönlichen Perspektiven beleuchten. Die Novartis Stiftung möchte mit diesem Symposium einen Einblick geben in Werkstätten gemeinnützigen Wirkens in Afrika, Asien, der Karibik und Europa. Mit den Worten des amerikanischen Bürgerrechtskämpfers Jesse Jackson: „Mit Tränen holst du dir Sympathie; mit Schweiss bewirkst du Veränderung“. Resignation? Nein danke! Lassen Sie sich von humanitären Erfolgsgeschichten inspirieren.
Publikationen (Stiftung / Partnerorganisationen) | |
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Symposiumsbericht 2005 Mehr als nur ein Tropfen auf den heissen Stein Download > [de] (PDF, 655.6 KB) |
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