Internationales Symposium
30. November 2000
Basel, Schweiz
„Schweizer Männer mögen keinen Salat“ und „Wenig Früchte, viel Alkohol“ lautete das Medien-Echo einer repräsentativen Befragung zu aktuellen Ernährungsgewohnheiten in der Schweiz.
In Afrika, Asien und Lateinamerika hat Fehlernährung ein anderes Gesicht. Darüber hinaus wird geschätzt, dass etwa 800 Millionen Menschen überhaupt nicht genug zu essen haben. Hunger ist ein Skandal – in einer Welt, welche technisch durchaus die ganze Menschheit ausreichend ernähren kann. Das Recht auf Nahrung zählt zu den elementarsten der Menschenrechte.
Welche Ausmasse, welche Folgen haben Unter- und Fehlernährung in wirtschaftlich schwachen Ländern? Wie nehmen die Armen selber ihre Situation wahr? Welche Politikdefizite tragen zur heutigen Situation bei? Inwieweit sind Frauen besonders betroffen? Liegt der Schlüssel zu Verbesserungen bei der Politik, zum Beispiel durch Landreformen, bei der Ermächtigung der Armen, in der Bio-Landwirtschaft oder bei der Gentechnik?