Am 15. Juni 2010 unterzeichnete Klaus M. Leisinger in Genf eine Vereinbarung zwischen der Novartis Stiftung und dem Amt des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR). Diese sieht vor, das Malariamedikament Coartem kostenlos bereitzustellen, sollten die regulären Versorgungskapazitäten des UNHCR bei Lieferengpässen und in Notsituationen ergänzt werden müssen.
Coartem im Nyarugusu Flüchtlingslager in Tansania
António Guterres, Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, hatte sich mit der Anfrage an Novartis gewandt, ob das Unternehmen dazu beitragen könnte, Lieferengpässe und Notsituationen infolge plötzlicher Flüchtlingsströme oder Malariaepidemien in Flüchtlingslagern zu bewältigen. Novartis sicherte daraufhin ihre Unterstützung zu und beauftragte die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung damit, eine Absichtserklärung über die kostenlose Bereitstellung von Coartem, der Artemisinin-basierten Kombinationstherapie gegen Malaria des Unternehmens, vorzubereiten.
Die Vereinbarung wurde vor dem Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2010 unterzeichnet und ist bis Ende 2012 gültig.
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